Haushalt & Küche

Stiftung Warentest hat mir erklärt, warum mein Bienenwachstuch aus der Drogerie nicht für Brot geeignet ist. Und es lag nicht am Wachs.

Zwei Jahre lang habe ich geglaubt, ich hätte die Tücher falsch benutzt. Bis ich gelesen habe, was dem Wachs beigemischt wird und warum.

"Ich habe die Tücher gekauft, weil ich dachte, ich mache endlich etwas richtig. Dass ich sie ein Jahr später in den Müll werfen würde, hätte ich nicht erwartet."

Anna M., 62

Ich bin Test-Abonnentin seit den Achtzigern.

Mein Mann lacht manchmal darüber, dass ich nichts kaufe, ohne vorher nachzulesen, ob es einen Test dazu gibt.

Waschmaschine, Staubsauger, Olivenöl, Matratze.

So bin ich erzogen worden, von einer Mutter, die nach dem Krieg gelernt hat, dass billig fast immer teurer wird, wenn man es zweimal kaufen muss.

Genau deshalb hat mich getroffen, was ich letzten Dezember gelesen habe.

Zwölf Euro, drei Versuche, drei Mal dasselbe Ergebnis

Bienenwachstuch mit abblätterndem Wachs
Nach wenigen Monaten löst sich die Wachsschicht sichtbar vom Stoff.

Im November vorletzten Jahres habe ich mir in der Drogerie zwei Bienenwachstücher gekauft.

Nicht die billigsten, sondern die mit dem Bio-Siegel, knapp zwölf Euro für ein Set.

In der Zeitschrift hatte ich davon gelesen, dass das die Zukunft sei.

Keine Plastikfolie mehr, kein Brot in der Tüte, kein Schimmel mehr nach drei Tagen.

Wir kaufen wenig Verpacktes und frieren wenig ein, mein Mann sagt manchmal, ich lebe wie meine Mutter.

Das ist als Kompliment gemeint, glaube ich.

Den ersten Laib habe ich an einem Sonntag eingewickelt, Bauernbrot vom Bäcker am Markt.

Ich habe das Tuch ausgebreitet, das Brot hineingelegt, die Enden mit der Wärme meiner Hände weich gemacht und zugefaltet, genau so, wie es auf der Packung erklärt worden ist.

Am Mittwoch habe ich es aufgemacht.

Das Brot war schlechter, als wenn ich es in der Plastiktüte gelassen hätte.

Feucht von außen, hart von innen, mit einem feinen Schimmelpunkt am Rand.

Ich habe gedacht, dass ich vielleicht etwas falsch gemacht habe, und habe es noch zweimal versucht.

Beim zweiten Mal mit einem Roggenbrot, beim dritten Mal mit Schwarzbrot.

Beide Male dasselbe Ergebnis, schlechter als nichts.

Ich habe das Set in die Schublade gelegt und nicht mehr angefasst.

Und ich habe mir zwei Jahre lang selbst die Schuld gegeben.

Was im Dezember in dem Test-Artikel gestanden hat

Ausgedruckter Artikel auf dem Küchentisch
Ich habe ihn zweimal gelesen, weil ich nicht glauben konnte, was dort gestanden hat.

Letzten Dezember bin ich auf einen Test-Artikel gestoßen, in dem genau diese Bienenwachstücher angesprochen worden sind.

Nicht als Test im klassischen Sinne, sondern als Hinweis auf etwas, das das Bundesinstitut für Risikobewertung schon eine Weile kritisiert.

Es ist nicht um das Wachs gegangen.

Es ist um etwas gegangen, das dem Wachs in den meisten Tüchern beigemischt wird, damit es flexibler bleibt.

Jojobaöl.

Bundesinstitut für Risikobewertung

Die Imprägnierhilfen können laut dem Institut auf die Speisen übergehen, und Jojobaöl habe nichts in Lebensmitteln zu suchen.

Ein Übergang relevanter Mengen aus den Tüchern sei sehr wahrscheinlich, vor allem bei fetthaltigen Speisen.

Die Langzeitstudien, die für eine gesundheitliche Bewertung nötig wären, liegen dem Institut nach eigener Aussage nicht vor. Bis dahin empfiehlt es, Jojobaöl in Bienenwachstüchern gar nicht erst einzusetzen.

Ich habe danach noch weitergelesen.

Vor Jojobasamen ist schon vor Jahren gewarnt worden, weil sich ein Inhaltsstoff im Tierversuch als schädlich erwiesen hat.

Und es ist nicht bei dem Öl geblieben.

In dem Artikel ist auch gestanden, dass sich mit der Zeit Keime im Tuch ansiedeln und dass lauwarmes Spülwasser sie nicht zuverlässig entfernt.

Heiß waschen kann man ein Wachstuch nicht, weil die Beschichtung sonst schmilzt.

Ich habe an die zwei Tücher in meiner Schublade gedacht, die ich monatelang mit lauwarmem Wasser abgewischt hatte.

Warum das Öl überhaupt beigemischt wird

Zwei Bienenwachstücher im Küchenmülleimer
Beide Tücher sind noch am selben Nachmittag im Müll gelandet.

Das habe ich zuerst nicht verstanden.

Warum mischt ein Hersteller einem Bienenwachstuch ausgerechnet ein Öl bei, von dem ein Bundesinstitut abrät.

Die Antwort ist einfach, und sie hat mich am meisten geärgert.

Reines Bienenwachs wird auf dünner Baumwolle hart und brüchig.

Nach ein paar Wochen springt es, es blättert ab und löst sich vom Stoff.

Das Öl hält das Tuch geschmeidig, damit genau das nicht passiert.

Es ist also nicht für mich drin, sondern damit eine dünn aufgetragene Wachsschicht länger hält, als sie von sich aus halten würde.

Ich habe meine Schublade aufgemacht und die zwei Tücher herausgenommen und sie angeschaut.

Sie sind weicher gewesen als am Anfang, und das Wachs ist an manchen Stellen schon weggewaschen gewesen, obwohl ich sie gar nicht mehr benutzt hatte.

Sie haben leicht muffig gerochen, aber auch süßlich, nach dem Öl, das laut Artikel darin sein soll.

Ich habe die Tücher in den Müll geworfen.

Beide.

Mein Mann hat mich gefragt, was los sei, und ich habe ihm den Artikel gegeben.

Er hat ihn gelesen und dann gesagt, das sei doch typisch, Werbeversprechen und dann steht hinten doch wieder etwas drin, was niemand erwartet hat.

Der zweite Grund, warum ein Tuch bei Brot nicht funktionieren kann

Brot in der Plastiktüte mit Kondenswasser
Eingeschlossene Feuchtigkeit ist der eigentliche Grund, warum Brot schimmelt.

Das Öl hat erklärt, warum ich die Tücher nicht mehr in der Küche haben wollte.

Es hat aber nicht erklärt, warum mein Brot darin schneller verdorben ist als in der Plastiktüte.

Diesen Teil habe ich erst später verstanden.

Ein Tuch wird um das Brot herum zugefaltet und verschließt es fast luftdicht.

Brot gibt nach dem Backen aber tagelang Feuchtigkeit ab, das gehört zum Abkühlen dazu.

Wenn diese Feuchtigkeit nicht weg kann, sammelt sie sich zwischen Wachs und Kruste.

Die Kruste weicht auf, die Krume trocknet trotzdem aus, und in der feuchten Schicht am Rand entsteht genau das, was ich am Mittwoch gesehen hatte.

Ein Tuch ist für eine Salatschüssel gemacht worden, nicht für einen Laib Brot.

Nach Dezember habe ich das Thema erst einmal liegen gelassen.

Aber das Brot ist das Problem geblieben.

Ich kaufe samstags einen Laib, weil mein Mann das Brot vom Bäcker am Markt gerne mag, und seit ich die Tücher weggeworfen hatte, war ich wieder bei der Plastiktüte.

Mit allen alten Problemen, Kruste weich nach zwei Tagen, Schimmelpunkt am Mittwoch, halber Laib in den Müll am Donnerstag.

Der Stoffbeutel auf der Anrichte meiner Schwägerin

Brotbeutel aus Baumwolle auf einer Anrichte
Er hat dort gelegen, und ich habe ihn zwei Jahre lang nicht bemerkt.

Im Februar bin ich bei meiner Schwägerin in Niederösterreich gewesen.

Sie ist drei Jahre älter als ich und war früher Hauswirtschaftslehrerin.

In ihrer Küche hat ein Stoffbeutel auf der Anrichte gelegen, den ich vorher nie bemerkt hatte.

Ich habe sie gefragt, was das ist.

Sie hat ihn mir gezeigt, hat ihn aufgemacht und mir das Brot darin gezeigt, das vom Samstag davor gewesen ist und immer noch wie frisch ausgesehen hat.

Sie hat gesagt, das sei auch ein Bienenwachsbeutel, aber nicht aus dem Drogeriemarkt.

Sie habe sich vor einigen Jahren genau über diese Sache informiert, nachdem sie ebenfalls von dem Hinweis erfahren hatte.

Sie wollte etwas Vergleichbares, nur eben ohne das, wovor das Bundesinstitut warnt.

Sie hat lange gesucht, hat sie gesagt.

Die meisten Hersteller mischen das Öl bei.

Sie habe schließlich eine kleine Firma gefunden, die es ohne macht.

Nur Baumwolle und reines Bienenwachs, dazu Baumharz, das ein natürliches Konservierungsmittel ist und im Beutel genau das macht, was es in der Pflanze auch macht.

Tief in die Fasern getränkt, sodass es lange hält.

Nichts, was auf das Brot übergehen würde, was nicht ohnehin natürlich vorkommt.

Sie hat mir den Namen aufgeschrieben, und ich habe ihn in meine Handtasche gesteckt.

Warum die günstigen Beutel im Netz dasselbe Problem haben

Dünnes Wachstuch neben dickem Baumwollbeutel
Links das, was ich gekauft hatte. Rechts das, was meine Schwägerin benutzt.

Das ist meine erste Frage an sie gewesen.

Ob es so etwas nicht auch bei den großen Anbietern im Netz gibt, für die Hälfte.

Sie hat gesagt, dort habe sie zuerst gesucht.

Die Beutel dort sehen gleich aus, natürlich, biologisch, umweltfreundlich, acht bis zwölf Euro.

Um auf diesen Preis zu kommen, wird dünner Stoff genommen und eine leichte Wachsschicht obenauf aufgesprüht.

Aufgesprühtes Wachs sitzt auf dem Stoff und wäscht sich mit jedem Mal ein Stück weiter ab, und genau deshalb braucht es das Öl.

Getränktes Wachs sitzt im Gewebe selbst.

Der Stoff bleibt dabei ein Stoff.

Er lässt Luft durch und hält die Feuchtigkeit trotzdem im Beutel, statt sie am Brot festzuhalten.

Das ist der ganze Unterschied, und es ist der Grund, warum so viele Leute einmal einen Bienenwachsbeutel probieren, enttäuscht werden und danach glauben, die ganze Sache sei eine Masche.

Die Sache funktioniert.

Die billigen Kopien nicht.

Der Mann, der ihn herstellt

Hans Meister in seiner Backstube
Hans Meister, vierte Generation einer Bäckerfamilie aus Lyon.

Die kleine Firma, die meine Schwägerin gefunden hat, gehört Hans Meister und seiner Frau.

Hans ist in Lyon aufgewachsen, vierte Generation einer Bäckerfamilie, über hundert Jahre Backtradition.

In der Küche seiner Großmutter ist Brotaufbewahrung nie ein Thema gewesen.

Sie hat jeden Laib in getränktes Tuch gelegt, sobald er abgekühlt war, und beim nächsten Backtag ist er noch gut gewesen.

Er hat nie darüber nachgedacht, so hat Brot eben funktioniert.

Später hat er gesehen, wie Leute die Hälfte ihrer Laibe wegwerfen und Gefrierfächer mit aufgeschnittenem Brot füllen.

"Sie haben das falsche Problem gelöst", hat er mir später geschrieben.

"Alle versuchen, Brot fester zu verschließen. Mehr Plastik, bessere Dosen. Aber festes Verschließen ist genau das, was Brot kaputt macht. Sie brauchen das Gegenteil, etwas das atmet."

Samstag bis Freitag

Brot im Baumwollbeutel auf der Küchenarbeitsplatte
Der Laib am sechsten Tag, gekauft am Samstag davor.

Ich habe mir den Beutel nach dem Wochenende bestellt.

Er hat mehr gekostet als das Set aus der Drogerie, das gebe ich zu.

Aber meine Schwägerin hatte mir gezeigt, dass ihrer seit über zwei Jahren in Benutzung ist und immer noch funktioniert wie am ersten Tag.

Er ist in einer schlichten Verpackung angekommen.

Ich habe ihn aus der Hülle geholt und daran gerochen.

Ein leichter Duft nach Honig und Baumrinde, nicht süßlich wie die Tücher aus der Drogerie, sondern erdig.

Den ersten Laib habe ich am Samstag darauf eingelegt, Bauernbrot vom Markt, wie immer.

Ich habe nicht in die Plastiktüte gegriffen.

Ich habe das Brot in den Beutel geschoben, ihn verschlossen und auf die Anrichte gestellt.

Sonntag ist es noch wie am Samstag gewesen, was nichts heißt, die ersten zwei Tage sind immer in Ordnung, egal wie ich es lagere.

Mittwoch dann, der Tag, an dem ich normalerweise schon den ersten Verlust einrechne.

Ich habe den Beutel geöffnet und das Brot angeschaut.

Es ist nicht feucht außen gewesen.

Es ist nicht hart innen gewesen.

Es hat keine Stelle gehabt, die sich anders angefühlt hat als der Rest.

Donnerstag habe ich meinen Mann gebeten, das Brot zu probieren.

Er ist normalerweise nicht der, der bei Brotsorten Unterschiede merkt.

Er hat eine Scheibe abgeschnitten, sie gegessen und nichts dazu gesagt, und das ist eigentlich schon die Antwort gewesen.

Wenn nichts schiefgegangen ist, sagt mein Mann nichts.

Wenn das Brot angefangen hat, sich zu verändern, sagt er es immer.

Freitag haben wir den Rest des Laibs aufgegessen, sechs Tage nachdem ich ihn gekauft hatte.

Das ist im Februar gewesen, und seitdem benutze ich nichts anderes mehr.

Verfügbarkeit prüfen
30 Tage Geld zurück · Ab vier Beuteln Versand frei

Was mich die Plastiktüte jedes Jahr gekostet hat

Ich habe irgendwann ausgerechnet, was mich die Brotaufbewahrung wirklich gekostet hat.

Nicht die Tücher, sondern das Brot.

Ein Laib vom Bäcker am Markt kostet bei uns viereinhalb Euro.

Wenn davon am Donnerstag die Hälfte in den Müll geht, sind das gut zwei Euro pro Woche.

Zwei Euro mal zweiundfünfzig Wochen sind über hundert Euro im Jahr, weggeworfen.

Dazu kommen die Tücher, die ich jedes halbe Jahr hätte nachkaufen müssen, weil das Wachs sich abwäscht.

Der Satz, den ich genommen habe, hat sich im ersten halben Jahr gerechnet.

Alles danach ist Brot, das wir tatsächlich essen.

Und das schlechte Gewissen ist in dieser Rechnung noch nicht drin.

Die Stimme im Kopf, die jedes Mal wie meine Mutter geklungen hat, wenn ich etwas weggeworfen habe, das drei Tage vorher noch in Ordnung war.

Meine Fragen, beantwortet von Hans persönlich

Ich hatte vor der Bestellung viele Fragen, also habe ich ihm einfach geschrieben.

Er hat noch am selben Tag geantwortet.

Riecht das Brot danach nach Honig oder nach Wachs?

"Am Anfang riecht der Beutel leicht nach Honig und Harz, das gibt sich nach ein bis zwei Tagen. Auf das Brot geht nichts über. Wir haben in all den Jahren keine einzige Beschwerde über Geschmack bekommen."

Er hat recht behalten, ich habe seitdem nie etwas anderes als Brot geschmeckt.

Wie wird der Beutel gereinigt?

"Handwarm auswaschen, aufhängen, trocknen lassen. Kein heißes Wasser, keine Maschine. Das dauert eine Minute."

Weniger Aufwand, als eine Brotdose auszuwischen.

Warum ohne Jojobaöl, wenn alle anderen es beimischen?

"Weil man es nur braucht, wenn das Wachs oben auf dem Stoff liegt. Bei uns ist es in der Faser. Ein Beutel, der ohne Öl auskommt, ist teurer in der Herstellung. Das ist der ganze Grund, warum es die meisten anders machen."

Wie lange hält so ein Beutel?

"Der meiner Großmutter ist über zwanzig Jahre in Gebrauch gewesen. Bei normaler Benutzung sind es viele Jahre, nicht Wochen."

Ein paar Monate später habe ich ihm noch einmal geschrieben und ihm erzählt, wie sehr mich die Sache beschäftigt hat.

Da hat er mich überrascht.

"Dann lass uns etwas für deine Leserinnen machen", hat er geschrieben.

"Wer über deinen Artikel kommt, zahlt nicht den Einzelpreis. Bei zwei Beuteln ist es die Hälfte pro Stück, bei vier noch ein gutes Drittel, und ab vier ist der Versand dabei."

Ich habe zuerst gedacht, er macht Witze, das liegt kaum über seinen Kosten.

"Mir sind vier Beutel in vier Küchen lieber als einer im Lager", hat er geantwortet.

Warum zwei Beutel bei mir nicht gereicht haben

Ich habe zuerst nur an einen gedacht.

Meine Schwägerin hat mich davon abgebracht, und sie hat recht behalten.

Ein Beutel wird nach dem Auswaschen einen halben Tag aufgehängt, bis er wieder trocken ist.

In dieser Zeit liegt das Brot wieder da, wo es vorher gelegen hat.

Wer nur einen Beutel hat, rutscht genau an diesem halben Tag zurück in die Plastiktüte.

Deshalb braucht man zwei, die sich abwechseln, einer in Gebrauch und einer trocken im Schrank.

Und dann ist da noch das andere.

Ich habe meiner besten Freundin einen geschenkt, meiner Tochter auch, und meine Nachbarin hat gefragt, wo ich ihn her habe.

Ich habe am Ende den Vierersatz genommen, zwei für mich zum Abwechseln und zwei zum Weitergeben.

Damit hat der einzelne Beutel siebzehn Euro fünfzig gekostet statt fünfzig, und der Versand ist ohne Aufpreis dazugekommen.

Das ist das Angebot, und ich weiß nicht, wie lange er es offen hält.

Verfügbarkeit prüfen und Angebot sichern
30 Tage Geld zurück · Ab vier Beuteln Versand frei

Was andere schreiben

★★★★★

Endlich einer, der wirklich hält

"Ich hatte vorher zwei verschiedene Wachstücher aus dem Drogeriemarkt. Beide sind nach ein paar Monaten klebrig und weich geworden und das Brot war trotzdem am Mittwoch hin. Der Beutel ist spürbar dicker und schwerer. Vier Monate täglich in Gebrauch und er sieht aus wie am ersten Tag."

Susanne K., München Verifizierter Kauf
★★★★★

Mein Mann hat es gemerkt, ohne dass ich etwas gesagt habe

"Wir kaufen samstags einen großen Laib vom Bäcker. Am Donnerstag hat er sich eine Scheibe abgeschnitten und gefragt, ob ich neu eingekauft hätte. Das war der Moment, in dem ich wusste, dass es funktioniert."

Renate B., Linz Verifizierter Kauf
★★★★★

Das mit dem Jojobaöl wusste ich nicht

"Ich habe jahrelang Bienenwachstücher benutzt und mich für besonders umweltbewusst gehalten. Von der Sache mit dem Öl hatte ich keine Ahnung. Der Beutel steht jetzt bei mir auf der Anrichte, die Tücher sind weg."

Marie H., Stuttgart Verifizierter Kauf
★★★★★

Weniger Müll, weniger Ärger

"Wir sind zu zweit und haben früher jede Woche das halbe Brot weggeworfen. Das passiert jetzt nicht mehr. Ich habe gleich vier genommen, zwei zum Abwechseln und zwei verschenkt. Pro Beutel war das gut ein Drittel vom Einzelpreis."

Christine W., Köln Verifizierter Kauf
Verfügbarkeit prüfen und Angebot sichern
30 Tage Geld zurück · Ab vier Beuteln Versand frei

Warum ich das überhaupt aufschreibe

Anna in ihrer Küche
Heute morgen, eine Scheibe vom Samstag.

Was mich an der Sache mit dem Test-Artikel mehr beschäftigt hat als das Brot selbst, ist dieses Gefühl gewesen, dass ich gar nicht so naiv gewesen bin, wie ich mir vorgeworfen hatte.

Ich hatte mich informiert.

Ich hatte die Bio-Variante gekauft.

Ich hatte das Siegel auf der Packung geprüft.

Und trotzdem hatte ich ein Produkt mit nach Hause genommen, von dem ein Bundesinstitut abrät.

Das ist es, glaube ich, was mich seitdem nicht loslässt.

Wie viele andere Sachen liegen in meiner Küche, in deinem Schrank, in der Speisekammer, die mit einem schönen Wort beworben sind, weil sie auf den ersten Blick nachhaltig oder natürlich aussehen, bei näherem Hinsehen aber genau das Gegenteil sind.

Die alte Lösung, die in Drogeriewerbung als neue verpackt wird.

Meine Schwägerin sagt manchmal, das sei eben so.

Die Industrie ist immer schneller als die Behörden.

Und wir, die Konsumenten in den Sechzigern und Siebzigern, sind oft die letzten, die das mitbekommen.

Ich habe seit Februar meiner besten Freundin denselben Beutel geschenkt.

Sie hat anfangs gesagt, sie habe doch schon ein Bienenwachstuch aus dem Reformhaus.

Ich habe ihr den Artikel ausgedruckt mitgebracht.

Sie hat ihn gelesen und ihr Tuch noch am selben Tag in den Müll geworfen.

Heute habe ich beim Frühstück eine Scheibe Brot vom Samstag gegessen, und es ist Donnerstag gewesen.

Es ist so gewesen wie am Samstag.

Mein Mann hat seinen Kaffee getrunken und gesagt, dass ihm das gefällt, dass er einfach nicht mehr darüber nachdenken muss, ob das Brot noch gut ist oder nicht.

Es ist eine kleine Sache.

Aber sie macht etwas mit einem, wenn das Brot in der Küche einfach nur Brot ist und kein Risikomanagement.

Meine Mutter würde sich wahrscheinlich wundern, warum man heute überhaupt erst herausfinden muss, was vor sechzig Jahren noch jeder gewusst hat.

Aber sie würde verstehen, dass manche Dinge weitergegeben werden müssen, wie immer es geht.

Das hier ist meine Art, es weiterzugeben.

Verfügbarkeit prüfen und Angebot sichern
30 Tage Geld zurück · Ab vier Beuteln Versand frei

Dies ist eine Werbung und kein Nachrichtenartikel und kein Verbraucherschutz-Update.

Werbehinweis: Diese Seite und ihre Betreiber werden für die Bewerbung und Empfehlung der genannten Produkte vergütet. Diese Seite ist eine Werbung und keine Nachrichtenpublikation.

Die Angaben zu Jojobaöl, Imprägnierhilfen und Keimen stammen aus den Veröffentlichungen des Bundesinstituts für Risikobewertung und der darauf bezogenen Berichterstattung.

Copyright 2026 Brotmeister. Alle Rechte vorbehalten.

Ohne Jojobaöl. Ab vier Beuteln unter 20 Euro pro Stück.
Verfügbarkeit prüfen